Die Bildsprache finden

Nachdem im Beratungsgespräch erste inhaltliche Ansätze für die Gestaltung des Gedenksteines gefunden wurden, beginnt die Planung des Projektes. Nun geht es darum, eine geeignete Bildsprache zu finden, die die definierten Inhalte in ange- messener Form visualisiert. Mit Hilfe von Typografischen Elementen und Symbolen lassen sich Inhalte oft unmissver- ständlich transportieren. Eine weitere, sehr interessante Mög- lichkeit besteht darin, dem Gedenkstein selbst eine individuelle Form zu geben.

Die Bildsprache folgt hier den räumlichen Gestaltungsrichtlinien und Proportionen. Auch spielen Materialeigenschaften eine nicht zu unterschätzende Rolle. Die Auswahl des Steines ist ein wichtiges Kriterium für das Gelingen des Gesamtprojektes. Soll Vergänglichkeit transportiert werden, schlägt Christoph Wolf vielleicht bewusst ein Material vor, das selbst Merkmale der Vergänglichkeit aufweist. Ein Stein aus der Region zeigt z. B. die Verbundenheit des Verstobenen mit seiner Heimat.

Dem Leben und Wirken des Verstorbenen gerecht zu werden ist das Ziel. Der Stein ist dabei nur Mittel zum Zweck.

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